von Carmen Kaufmann
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17. Mai 2025
17.05.2025 Zurück aus dem Auenland.... Vier Wochen kompletter Rückzug, Innenschau, Reset und Transformation liegen hinter mir. Ich danke Euch für die lieben Wünsche und Nachrichten, Eurem Verständnis und den lieben Worten. Viele haben sich Sorgen wegen meiner Gesundheit gemacht und ja, ich musste die Notbremse ziehen, sonst hätte mein Körper vermutlich dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr gar keine Sitzungen mehr geben kann. Zu oft musste ich sehr kurzfristig Sitzungstermine aufgrund starker Migräneanfälle und Magenprobleme absagen. Leichtsinnig dachte ich, ich hätte vier Wochen Zeit für Körper, Geist und Seele-baumeln-lassen. Jaja, meine Seele baumelte, aber hat dabei ein paar Saltos geschlagen. Ich befürchte, dieser Blogeintrag wird ziemlich lang..... Mit einem völlig überreiztem Körper- und Nervensystem (das passiert manchmal medialen Menschen, wenn sie sich über längere Zeit nicht mehr von fremden Energien und Themen abgrenzen;) startete ich am Düsseldorfer Flughafen. Das ist aufgrund der vielen Menschen und deren Energien ohnehin schon eine Mammut-Aufgabe für mich. Mein Spiritteam meinte dann aber lustigerweise, mir schon vor Ort einige Gedulds- und BleibmalschöninDeinerMitte-Tests zu offerieren. Den Aufkleber für die Gepäck-Selbst-Abgabe habe ich tatsächlich problemlos an meinem Koffer angebracht, aber die Maschine samt Gepäckband wollte meinen Koffer einfach nicht auf Reisen schicken. Dem technischen Fortschritt sei hiermit mal mein unaufrichtiger Dank ausgesprochen. Wir brauchen Menschen, nicht Maschinen! Also musste ich ab in die lange Warteschlange für die Gepäckaufgabe. Tja, als ich dann endlich am Gepäckband stand, funktionierte plötzlich gar nichts mehr und der nette, junge Gepäckmensch war ratlos. Alle Gepäckbänder standen still und die 8 Stationen zur Gepäck-Selbst-Abgabe schlossen ihre Schotten. Nur zu gut kenne ich es, dass elektrische Geräte und ich manchmal so unsere Problemchen haben, aber diese Situation setzte dem Ganzen dann doch die Krone auf. Irgendwann funktionierte aber alles wieder just in time und ich konnte mich in meinen Flieger begeben. In der ersten Ferienwohnung (ich musste einmal umziehen, weil die eigentliche Ferienwohnung erst ein paar Tage später frei wurde) stellte ich dann fest, dass ich nicht alleine war. Zudem war direkt neben meinem Bett ein großer Spiegel im Schrank eingebaut, den ich aber abhängte, weil Spiegel im Schlafzimmer öfter mal als Portal dienen. Etliche Seelen waren wahrzunehmen, die mich auch in meinen Träumen kontaktierten und wenn ich abends auf dem Sofa lag, sah ich an der Schlafzimmertür immer einen kleinen Jungen, der mich beobachtete. Ich wollte doch abschalten und von der geistigen Welt erst einmal nichts mehr wissen.... Nun, der Junge übermittelte mir dann, dass sein Name Thomas, er 1981 gestorben sei und ein sogenanntes Verschickungskind war. Ehrlich gesagt musste ich erst einmal googeln, was ein Verschickungskind ist. Verschickungskinder wurden in den 70er und 80er Jahren in solche Verschickungsheime geschickt, wenn die Eltern in Urlaub fahren wollten oder z. B. die Mutter einige Wochen zur Kur fuhr. In einigen dieser Verschickungsheime herrschten fürchterliche Zustände und die Schutzbefohlenen wurden gezüchtigt, teilweise misshandelt und sogar von Todesfällen wurde berichtet. Grausam, welch körperliche und seelische Qualen diese Kinder teils erleiden mussten. Thomas wollte wohl gehört werden und ich nahm ihn irgendwann nicht mehr wahr. Ich denke, dass er nun endlich ins Licht gehen konnte. An meinem "Reha-Ort" buchte ich u.a. eine Hypnose-Sitzung. Durch "Zufall" entdeckte ich diese Möglichkeit. Bis dato war ich allerdings der Annahme, dass ich mich nicht hypnotisieren lassen könnte. Aber zu Petra hatte ich direkt eine gute Verbindung und wir sind auf einer Wellenlänge, da auch sie etliche spirituelle Gaben von ihrer Oma erbte. So ließ ich mich auf dieses Abenteuer ein. Eine Reise zu meiner Seele, die mir viel Klarheit brachte. Petra führte mich tief und zuerst sah ich mich als 1-Jährige und danach im Alter von 6 Wochen. Mir was bis dahin nicht bewusst, dass ich schon so früh Seelen und Wesen wahrnehmen konnte. Meine bislang früheste Erinnerung war mit ca. 8 Jahren, wo ich mich bewusst erinnere, dass ich in dem Alter Verstorbene etc. wahrgenommen habe. Aber die Reise ging noch weiter zurück und ich nahm mich im Mutterleib wahr. Ich wollte nicht schon wieder geboren werden. Wollte nicht auf diese Welt, aber ich fühlte, wie sehr sich meine Eltern auf mich freuten. Als Nächstes sah ich mich als Junge zusammen mit einer Schwester in einem anderen Mutterleib. Und auch hier wieder das Gefühl: ich will nicht geboren werden, möchte nicht raus in diese kalte, unmenschliche Welt. Noch weiter zurück und ich sah mich als Mädchen wieder im Mutterleib. Meine damalige Mutter war mit mir im 9. Monat hochschwanger. Ich sah sie genau und sie saß mit mir im Bauch auf einem Pferd. Sie war auf der Flucht vor ihren Verfolgern. Erst ein paar Tage später beim Walken bekam ich schlagartig den Impuls, als ich auf Empfang war: sie wurde in Zeiten der Hexenverfolgung gejagt und ich trug als ihr Kind ebenso ihre Gaben in mir, was noch ungeboren bereits mein Todesurteil war. All ihre Angst, die Sorge und Panik spürte ich Ungeborenes und die Angst saß mir regelrecht im Nacken....Könnte diese Erfahrung mit der Ursprung meiner Migräne sein? Wie durch einen weiteren Zufall kam das Thema der Hexenwunde zu mir. Auch dies musste ich erst einmal recherchieren. Mir war zwar klar, dass es das Trauma der Hexenverfolgung gibt, aber mir war nicht bewusst, wie weitreichend dies sein kann. Auch hier erfuhr ich, dass dieses Trauma die Ursache u.a. für Kopfschmerzen und Migräne sein kann. Was aber ist die Hexenwunde, kurz angesprochen? In Zeiten der Hexenverfolgungen galt Frau oder auch Mann schon als Hexe oder Hexer, wenn der jeweilige Mensch der Natur, der Heilung mittels Pflanzen, der Verbindung zu Tieren etc. sehr zugetan war. Sogar Hebammen wurden als Hexe bezichtigt, wenn Kinder bei der Geburt starben. Menschen, die hellsichtig waren, vorausschauende Träume oder schlichtweg eine starke Intuition hatten, wurden als Hexe gebrandmarkt und waren unmittelbar dem Tod geweiht. Ein auszumerzender Dorn im Auge des Klerus, denn Hellsichtigkeit, Intuition, die Kunst des Heilens, Verbindung zu nicht sichtbaren Welten usw. war in dessen Auge Teufelswerk. Einzig die Kirche sei der Zugang zu den göttlichen Gefilden möglich und jeder, der selbst diesen Zugang zuließ, war des Teufels. So wurden die Menschen klein gehalten und konnten ihre eigenen Schöpferkräfte nicht entdecken. Die Magie des Lebens wurde ausgemerzt, denn mit Angst lässt sich gut manipulieren und führen..... Bei der Hexenwunde ist es aber unerheblich, ob man selbst zu Tode gefoltert oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Unzählige Frauen, Mütter, Töchter, Schwestern, Freundinnen etc. wurden denunziert, verfolgt, bestialisch ermordet und dies hat tiefe Wunden auch bei den Angehörigen verursacht. Es war lebensgefährlich so zu sein und so zu leben. Deshalb haben immer noch so viele sensitive, mediale und nun spirituell aufwachende Menschen Angst, zu ihren Wahrnehmungen zu stehen, darüber zu reden und diese offen auszuleben. Alleine der Begriff "Hexe" ist mit so vielen negativen Assoziationen verbunden. Auch heute noch. Mir war nicht bewusst, dass dieses schwere Trauma sich auch so immens auf den Körper auswirken kann. Ich dachte immer, dadurch, dass ich mich öffentlich durch meine Internetseite zeige und als Medium wirke, hätte ich mich quasi geoutet und gut ist. Aber offensichtlich gab es doch noch mehr anzuschauen und zu transformieren. Die geistige Welt ist bekannt für all ihre Zeichen, Synchronitäten, Fügungen und kleinen sowie großen Wunder. Wenn man es zu- und sich treiben lässt, wird man zu Orten, Situationen und Menschen geführt, die uns die Magie des Seelenseins wieder auf dem Silbertablett präsentieren. So geschah es, dass eine Freundin mir ein wunder-volles Buch zum Lesen gab: "Der längste Schlaf" von Melanie Raabe. Ich möchte nicht zu viel von dem Inhalt des Buches wiedergeben, denn ich hoffe, dass Ihr dieses Buch auch lesen werdet. Dieses Buch hat den Kreis bei mir wieder geschlossen und mir meine Lebensaufgabe wieder deutlich vor Augen gehalten. Ich liebe und lebe wieder das, was ich bin, denn ich war ganz oft so und bin so geboren. Wir dürfen in diesen Zeiten all unsere Hellsinne wieder wahrnehmen und leben. Wir dürfen uns wieder erinnern und unser Geburtsrecht - der eigene Zugang zur Quelle, Schöpfung, zum Göttlichen oder welches Wort wir dafür auch verwenden - würdevoll antreten. Ok, aber eins ist abschließend zu sagen: ich werde mir jetzt nicht eine Warze und einen Buckel wachsen lassen oder auf dem Blocksberg mit meinem Hexenbesen tanzen. Den nehme ich dann doch lieber zum Fegen ;-) Mit Humor und vielen Herzenslichtern, Carmen